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Hochbett - die Lösung für kleine Räume

Das Hochbett ist für viele Kinder DAS Highlight im Kinderzimmer. Kinder lieben den Reiz, hoch zu schlafen und gerade in kleinen Räumen ist dieses Bett die optimale Lösung. Aufgrund seiner Höhe von etwa 150 cm oder mehr bietet sich der Platz darunter für verschiedene Möglichkeiten an. Diese Variante des Kinderbettes gibt es in einfacher Form als Holzgestell mit einer Leiter, klassisch oder halbhoch, oder auch als Spiel- und Erlebnisbett mit viel Zubehör. Dazu könnte eine textile Ausstattung mit Vorhang, Baldachin oder Turm gehören. Eine Rutsche gehört in den meisten Fällen auch noch dazu. Wie Du siehst, gibt es eine große Auswahl an Hochbetten. Diese kannst Du hier finden




Die wichtigsten Informationen zum Hochbett

Sicherheit

Die Sicherheit Deines Kindes muss gewährleistet sein. Ein Hochbett ist für Kinder ein kleines Abenteuer und sie sind sich oft der Gefahren nicht bewusst. Sie sind die neue Höhe noch nicht gewohnt und gehen anders mit dem Bett um. Deshalb ist es wichtig, dass das Hochbett rundum mit einem Rausfallschutz ausgestattet ist. Dieser darf nur im Bereich der Leiter und, falls vorhanden, der Rutsche unterbrochen werden. Diese sogenannte Absturzsicherung muss mindestens 16 cm höher sein als die Matratze. Im besten Fall entspricht das neue Bett der Sicherheitsnorm EN 747. Diese gilt für Hoch- und Etagenbetten und sollte zusätzlich durch ein GS-Zeichen gekennzeichnet sein. So ist die Sicherheit durch spezielle Prüfungen gewährleistet.

 

Größe

Bei einer Liegefläche von 90×200 cm musst Du für das Außenmaß ein paar Zentimeter hinzurechnen. Wichtig ist hierbei natürlich, aus welchem Material das Kinderbett ist und welche Ausstattung es hat.

Bei einem halbhohen Bett beginnt die Liegefläche bei etwa 100 bis 110 cm Höhe, während Dein Kind bei einem klassischen auf etwa 150 cm liegt.

 

Beim Kauf solltest Du vor allem darauf achten, dass das gewünschte Bett auch wirklich in das Kinderzimmer passt. Gerade Hochbetten mit Rutschen können eine Breite von zwei Metern haben. Achte auch auf die Deckenhöhe. Diese sollte so hoch sein, dass sich Dein Kind nicht am Kopf verletzen kann, wenn es sich im Bett aufrichtet.

 

Material

Das Bett wird in der Regel aus Massivholz gefertigt. Hierzu wird Holz aus Buche oder Kiefer genommen, zudem ist es lackiert. Es gibt auch Hersteller, die unbehandeltes und naturbelassenes Holz anbieten. Eine andere Möglichkeit ist ein Kinderbett aus Metall.

 

Achte beim Kauf auf ein Bett, dessen Holz sauber verarbeitet wurde. Es dürfen keine Holzteile abstehen. Bei einem Hochbett aus Holz gilt außerdem: Je breiter die Bettpfosten, umso stabiler steht das Kinderbett.

Bei einem Metallbett ist darauf zu achten, dass die Teile so ineinander gesteckt werden, dass keine scharfen Kanten vorhanden sind.

Alle Materialien müssen frei von Schadstoffen und schweiß- und speichelfest sein.

 

Matratze und Lattenrost

Die Matratze und der Lattenrost haben eine Größe von 90×200 cm. Die Standardgröße hat den Vorteil, dass sie in alle Betten dieser Größe passt. Das bedeutet, dass beides lange genutzt werden kann. Vorausgesetzt, Du achtest auf eine gute Qualität. Matratzen gibt es in verschiedenen Varianten, ein Lattenrost sorgt für eine Luftzirkulation und verhindert Schimmelbildung auf der Matratze.

 

Beim Kauf sind folgende Dinge wichtig:

  • Damit die Matratze nicht zum Springen einlädt, empfiehlt sich Schaumstoff oder Latex. Eine Federkernmatratze wirkt oft wie ein Trampolin.
  • Die Leisten des Lattenrostes müssen gut federn und sich der Matratze anpassen
  • Die Matratze sollte mit einem abnehmbaren Bezug ausgestattet sein. Gerade Kinder schwitzen viel und auch andere Flüssigkeiten kommen mit der Matratze in Kontakt. So kann der Bezug einfach abgenommen, gewaschen und wieder aufgezogen werden. Die Matratze bleibt sauber und kann länger genutzt werden
  • Lüfte die neue Matratze nach dem Kauf gut durch. Stelle sie nach Möglichkeit ins Freie oder in einen Raum, den Du gut lüftest. Die restlichen Schadstoffe, die noch vorhanden sind, verschwinden nach etwa zwei Wochen.

 

Zubehör

Das Hochbett kann je nach Hersteller mit unterschiedlichem Zubehör ausgestattet sein. Die einfachste Variante ist das Hochbett mit einer Leiter. Diese kann mit einer Rutsche erweitert werden. Mit Textilzubehör kann daraus ein Themenbett werden. In diesem Fall kann das Bett zusätzlich mit einem Vorhang ausgestattet sein, der den Bereich unter der Liegefläche verschließt. Eine weitere Möglichkeit ist ein Tunnel, Betthimmel oder Baldachin. Dieser wird an den Seiten des Schlafkastens befestigt, sodass Dein Kind darunter liegt. Auch ein Turm kann ein Zubehör sein. Dieser befindet sich über dem oberen Teil der Rutsche. Manche Hersteller bieten noch Taschen an, die an das Bett gehängt werden können oder auch Regale, die eine Abstellfläche am Kopfteil bieten.

 

Ganz egal welches Zubehör das Hochbett hat, es muss so montiert und angebracht werden, dass Dein Kind sich nicht verletzen kann. Leiter und Rutsche müssen so eben wie das Gestell und dürfen keine Stolperfallen sein. Beim textilen Zubehör ist darauf zu achten, dass keine Erstickungsgefahr droht und keine Schnüre lose in das Bett hineinragen.

 

Tipp: Es wäre von Vorteil, wenn sich Leiter und Rutsche links und rechts anbringen lassen. So hast Du später keine Schwierigkeiten, wenn Du das Zimmer umgestalten oder das Hochbett in einen anderen Raum stellen möchtest.

 

Die Fragen rund um das Hochbett

 

Ab wann ist ein Hochbett geeignet?

Ein Hochbett wird ab drei Jahren empfohlen, halbhohe Betten können schon vorher genutzt werden. Ein Kind ist bereit für ein Hochbett, wenn es die Gefahren einschätzen und die Leiter erklimmen kann. Zudem muss es wissen, dass ein Hochbett nachts zum Schlafen da ist und nicht zum Spielen. Auch die neue Höhe spielt eine große Rolle. Ist Dein Kind bereit, in dieser Höhe zu schlafen oder hat es Angst? Um das herauszufinden, solltest Du vor allem mit ihm sprechen, aber auch ausprobieren lassen. Gehe dazu in ein Möbelhaus und zeige ihm ein Hochbett oder besuche jemanden, der so ein Kinderbett hat. So kannst Du leichter feststellen, ob ein Hochbett für Dein Kind in Frage kommt.

 

Was kann man unter das Hochbett stellen?

Ein halbhohes Bett bietet weniger Höhe und kann somit als Stauraum oder zum Spielen im Sitzen oder Liegen genutzt werden. Eine gemütliche Leseecke, ein Platz für die Puppen oder eine Garage für die Autos finden hier Platz.

Ein klassisches Hochbett bietet mehr Möglichkeiten. Neben den bereits erwähnten Ideen, die sich nicht nur unter einem halbhohen Bett umsetzen lassen, kann der Platz auch für einen Tisch und Stühle für Kleinkinder, einen Schreibtisch oder für zusätzlichen Stauraum genutzt werden. Auch ein Gästebett könnte hier Platz finden. Die Möglichkeiten sind fast grenzenlos.

 

Wie lange wird ein Hochbett genutzt?

Ein Hochbett kann so lange genutzt werden, wie das Kind hineinpasst und so lange es diese Art interessant findet. Hier kann das gesamte Grundschulalter in Frage kommen, also bis ca. 12 Jahre. Auch darüber hinaus kann das Hochbett noch genutzt werden. Gerade Jugendliche schätzen Hochbetten, weil man nicht direkt hineinsehen kann und so etwas Privatsphäre vorhanden ist.

 

Warum ein Hochbett?

Kinder lieben diese Betten, weil sie klettern und evtl. auch rutschen können. Ein Hochbett lädt zum Spielen ein und regt die Fantasie an. Sie finden es zudem toll, dass sie in der Höhe schlafen dürfen und haben dadurch ein Gefühl von Selbstständigkeit.

Hochbetten sind zudem platzsparend und passen durch die große Auswahl an Material, Farbe und Themen in fast jedes Kinderzimmer.

 

Gibt es ein mitwachsendes Hochbett?

Es gibt Hersteller, die mitwachsende Varianten anbieten. Diese lassen sich oft vom Babybett bis zum Jugendhochbett erweitern. Sie beginnen mit der Schlafebene auf dem Boden, je nach Hersteller lassen sich noch Gitter einsetzen. Je älter das Kind wird, umso höher lässt sich die Schlafebene setzen. Die Bettpfosten bleiben dabei immer gleich. Zu Beginn werden sie für einen Betthimmel genutzt, später stützen sie das Hochbett und bieten einen Platz darunter. Es gibt auch Betten, die sich einfach umdrehen lassen. Schlafen die Kleinen noch auf einer normalen Höhe, können die Pfosten für einen Vorhang oder Himmel genutzt werden. Später dreht man das Bett sozusagen um, der Schlafkasten befindet sich nun oben und der untere Teil lässt einen zusätzlichen Raum. Eine andere Möglichkeit sind Betten, die sich mit zusätzlichen Verlängerungen im Bettpfosten erweitern bzw. erhöhen lassen.