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Juniorbett mit Rausfallschutz

Ein Juniorbett mit Rausfallschutz ist nach dem Gitterbett fast schon ein Muss. Wechselt Dein Kind vom Baby- ins Juniorbett, wird es sich erst einmal umgewöhnen müssen. Gerade nachts ist die Zeit, in der Kinder am meisten ungeschützt sind, weil auch die Eltern tief und fest schlafen. Das neue Bett hat eine andere Höhe und vor allem keine Gitter mehr an den Seiten. Deshalb ist ein Rausfallschutz wichtig. Ein Rausfallschutz kann bereits in das Juniorbett integriert sein, man kann es allerdings auch separat kaufen und an fast jedes Bett montieren. Wie genau sieht das aus, worauf musst Du beim Kauf achten und welche Vor- und Nachteile gibt es?



Wenn Dein Kind zu groß für ein Gitterbett ist

Viele Eltern schaffen das Gitterbett ab, wenn ihr Kind etwa zwei Jahre alt ist. Kinder ruhen während des Schlafs nicht – im Gegenteil. Der Drang, sich (unbewusst) zu bewegen ist sehr hoch. Sie drehen sich, wechseln oft ihre Schlafposition oder setzen sich hin. Das Prinzip des Rausfallschutzes ist im Grunde genommen das gleiche wie bei einem Gitterbett. Dieses schützt, wie der Name schon sagt, das Kind vor dem Herausfallen aus dem Bett. Gerade in der Nacht, wenn Kinder unruhig schlafen oder sogar aufstehen wollen, kann es passieren, dass es aus dem Juniorbett fällt. Somit wird das Verletzungsrisiko reduziert und das Kind hat durch die Erhöhung immer noch ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

 

Wie sieht ein Juniorbett mit Rausfallschutz aus?

Viele Juniorbetten werden mit einem Rausfallschutz angeboten. In den meisten Fällen sind es Bettgestelle aus Holz mit einem Sicherheitsgeländer. Dieses beginnt in der Regel auf Höhe des Kopfes und endet in der Mitte des Bettes. So hat das Kind auch die Möglichkeit, an der freien Seite ins Bett zu kommen und muss nicht über das Geländer steigen. Manchmal ist das Geländer auch in der Mitte des Bettes befestigt.

Es gibt auch Betten, die an den Seites des Kopfteils eine Erhöhung haben. Gerade Themenbetten und Betten aus Metall sind mit dieser Erhöhung vorgesehen. Zusätzlich kann auch im Bereich des Fußteils noch einmal eine Erhöhung vorhanden sein.

 

Worauf musst Du beim Kauf eines Juniorbettes mit Rausfallschutz achten?

 

Das Gestell

Welche Maße sinnvoll sind, müsst ihr als Eltern entscheiden. Ihr habt die Möglichkeit, schon zur Geburt ein Gitterbett zu kaufen, welches mitwächst und dementsprechend umgebaut werden kann. Hier solltet ihr darauf achten, dass der Lattenrost höhenverstellbar ist.

Ansonsten könnt Ihr nach dem Gitterbettchen überlegen, welche Größe das Juniorbett haben soll. Die Auswahl reicht von einer Liegefläche mit 60 bis 90 cm in der Breite auf 160 bis 200 cm Länge. Bei den kleineren Juniorbetten solltet Ihr beachten, dass diese nur für eine kurze Zeit ausreichen, danach ist wieder ein größeres Bett fällig. Ein Bett mit dem Standardmaß 90×200 cm würde eine einmalige Anschaffung für eine sehr lange Zeit bedeuten und wäre somit eine günstigere Variante.

Ganz gleich, ob das Gestell aus Holz oder Metall ist – das Material sollte speichelresistent und frei von Schadstoffen sein.

Der Rausfallschutz

Ein Rausfallschutz kann fest installiert oder modular sein.

Ist ein Rausfallschutz fest installiert, ist dieser schon in das Bettgestell integriert. Hier ist der Abstand von der Matratze zur Oberkante des Rausfallschutzes so groß, dass ein Herausfallen aus dem Bett nicht möglich ist.

Hat das Juniorbett ein oder zwei Seitenteile, die zusätzlich zwischen Kopf- und Fußende montiert werden können, so hat es einen modularen Rausfallschutz. Aufgrund einer Höhe von 15 bis 30 cm wird ein Herausfallen verhindert. Hier habt Ihr den Vorteil, dass diese Wände sich ganz leicht wieder abnehmen lassen und das Juniorbett auch noch im Grundschulalter verwendet werden kann.

Achtet beim Kauf darauf, dass ein Rausfallschutz eine Dicke von etwa 20 mm hat. So kann dem Druck eines Kinderkörpers standgehalten werden. Wichtig ist auch, dass kein Verletzungsrisiko durch scharfe Kanten besteht.

Du hast auch die Möglichkeit, einen universellen Rausfallschutz zu erwerben. Diesen kann man an fast jedes Bett montieren und man bekommt ihn oft für wenig Geld. Er ist meistens auch zwischen 15 und 30 cm hoch und besteht aus einem Aluminiumgitter mit einem Textilüberzug. Das Gute an diesem Rausfallschutz ist, dass man ihn sehr leicht an- und abmontieren und so auch in den Urlaub mitnehmen kann.

 

Welche Vor- und Nachteile hat ein Juniorbett mit Rausfallschutz?

Vorteile

  • Sicherheit des Kindes ist vor allem nachts gewährleistet
  • Kinder können selbstständig ins oder aus dem Bett gehen, Eltern müssen nicht hochnehmen
  • Kann tagsüber in das Spielen integriert werden
  • Bett kann umgebaut und lange genutzt werden

Nachteile

  • Selbstständiges Ein- und Aussteigen kann, gerade am Anfang, auch ein Nachteil sein. Kleiner Tipp: Sprecht schon vor der Anschaffung mit Eurem Kind und erklärt ihm, was das neue Bett für Vorteile hat. Üben kann man vorab gut, wenn man die Stäbe des Gitterbetts entfernt.
  • Das Bett passt evtl. nicht zur restlichen Kinderzimnmerausstattung