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Laufrad

Laufrad Test & Vergleich – Die besten Modelle 2018

Die Renaissance des Laufrades erfüllt Kinderträume

Kinder besitzen einen gesteigerten Drang zur Fortbewegung. Damit unser Kind nicht immer hinten auf dem Fahrradsitz oder im Anhänger sitzen muss, sondern endlich selbstständig und alleine sich fortbewegen möchte, eignet sich ein Kinderroller hervorragend. Wir Erwachsene lieben sie es, wenn dies durch entsprechende Hilfsmittel unterstützt wird. So war es früher der bekannte zweirädrige Kinderroller oder das Dreirad. Dann folgten Tretautos, bis hin zum technisch ausgereiften Kettcar mit dem schon recht ordentlich Geschwindigkeiten erreicht werden. Das Fahrrad folgt dann erst ab dem fünften Lebensjahr. Nachdem das Laufrad vor einigen Jahrzehnten wiederentdeckt wurde, können Kinder heute schon ab einem Alter von zwei bis drei Jahren an den Freuden des Fahrradfahrens teilhaben.

Unsere trendigen Laufrad Empfehlungen

Laufrad Test - Testberichte zusammengefasst

Nachfolgend haben wir nach einem Laufrad Test für Sie gesucht. Im Internet gibt es einige unseriöse Anbieter, welche einen angeblichen Test suggerieren, dieser aber nie stattgefunden hat. Dementsprechend ist es für uns wichtig, dass wir Testberichte von seriösen Anbietern wie Stiftung Warentest und Öko-Test für Sie zusammenfassen und präsentieren.
VerbrauchermagazinStiftung WarentestÖko-Test
Laufrad Test gefunden?
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"10 Laufräder im Test"

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Testbericht Ausgabe07/200804/2018

Förderung der motorischen Fähigkeiten und Entlastung für Eltern

Das Laufrad war ohnehin der Vorläufer des gesamten Fahrradspektrums. Als erstes brauchbares Laufrad wurde 1817 eine Holzkonstruktion mit einem lenkbaren Vorderrad vorgestellt. Ob Zufall oder nicht, auch das erste Laufrad für Kinder wurde vor einigen Jahrzehnten komplett aus Holz angeboten. Inzwischen präsentiert sich der Markt mit einem riesigen Angebot vielfältiger Ausführungen aus Metall, Kunststoff oder einem Materialmix und nach wie vor auch aus Holz.

Besonders der Gleichgewichtssinn wird durch ein Laufrad günstig beeinflusst. Hinzu kommt das Trainieren von Beinarbeit in Kombination mit Betätigung der Lenkung. Wenn Kinder zum ersten Mal auf einem Rad sitzen, geschieht die laufähnliche Beinbewegung fast wie von allein. Jedoch für eine sichere Lenkung benötigen Kinder oft unterstützende Hilfestellung. Schon nach ein paar Versuchen klappt es dann schon. Kinder, die mit einem Laufrad aufwachsen, können schon sehr früh auf ein Fahrrad umsteigen, wobei auf Stützräder meistens verzichtet werden kann.

Der erste erfreuliche Nebeneffekt, der von Eltern sofort wahrgenommen wird, ist die erstaunliche Ausdauer mit der Kinder sich auf einem Laufrad fortbewegen. Dreirad und Roller bleiben dabei weit abgeschlagen zurück. Der Grund liegt auf der Hand. Die Tretbewegung auf einem Dreirad ist weitaus anstrengender und das Kind ermüdet schnell. Der Roller ist da schon besser, aber das Kind muss sich hier stehend fortbewegen. Auch das ist nur zeitlich begrenzt möglich und wird eher von älteren Kindern als Spaß empfunden. Das Rad stellt somit die ideale Lösung dar, um Kindern Spaß an der Fortbewegung zu vermitteln, motorisch zu trainieren und Eltern auch auf längeren Spaziergängen eine relativ langanhaltende Entlastung zu bieten.

Worauf beim Laufrad – Kauf besonders zu achten ist

Der erste Blick sollte bei einem Laufrad auf die Altersempfehlung gerichtet sein. Auch wenn geplant ist in 1 bis 2 Jahren ein größeres Rad anzuschaffen, muss das Laufrad „mitwachsen“ können. Dazu gehört zumindest eine Höhenverstellung des Sattels, denn Kinder wachsen nun mal unentwegt und ein zu niedriger oder zu hoher Sattel führt zu vorzeitiger Ermüdung und das Kind verliert den Spaß am Laufrad. Neben der Altersangabe wird in der Regel auch auf die Tragkraft hingewiesen.

Sicher auf dem Laufrad

Ein Laufrad gilt als Spielzeug. Daher wird hinsichtlich der Sicherheit oft nur ein Mindeststandard erfüllt, was zu erheblichen Qualitätsunterschieden führt. Klingel, sowie ergonomisch geformte und rutschsichere Griffe sind eine wichtiger Aspekte. Das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) darf auf keinen Fall fehlen. Wie bei einem Fahrrad müssen Kinder auch auf dem Laufrad einen Helm in passender Größe tragen.

Zum Lernen sollte ein ruhiger Weg oder Platz gewählt werden, wo das Kind nicht auf andere Kinder oder Verkehrsteilnehmer reagieren muss. Strecken mit Gefälle sind für ein Laufrad unbedingt zu meiden, da das Kind sonst schnell die Kontrolle verliert. Bremsen sind für ältere Kinder zwar möglich aber nicht zwingend erforderlich. Die Geschwindigkeiten sind bei einem Rad nicht so hoch. Am besten bremsen Kinder einfach mit den Füßen, wozu allerdings stabiles Schuhwerk nötig ist. Der Rahmendurchstieg darf nur so hoch sein, dass das Kind mit beiden Beinen auf dem Boden stehen bleiben kann.

Laufrad Kaufempfehlungen im Vergleich

Puky 4055 LR M Laufrad

Ein wahrer Klassiker: Ein Laufrad der Marke Puky. Puky zeichnet sich seit Jahrzehnten durch Produkte mit hervorragendem Preis- Leistungsverhältnis. Auch dieses Modell übertrifft alle Erwartungen. Laut Puky ist das 4055 LR M Rad eines der leichtesten Räder der Welt mit 3,5 Kg.

Die Griffe sowie der Lenker ist vor Stoßgefahren gesichert sowie ist der Sattel und Lenker auch Höhenverstellbar. Das Rad ist nicht nur in blau, sondern auch in bspw. Rosa oder Lila für die Mädchen erhältlich.

Das „Banana Bike“ von GT-Bikes

Der Laufrad – Hauptträger bildet mit der Hinterradgabel eine bananenförmige Krümmung, die einerseits stabil und gleichzeitig leicht anmutet. Zu Verfügung stehen neben Gelb auch Pink und Blau. Zwei großvolumige 12 Zoll- Reifen wurden auf schwarzen Leichtmetallfelgen montiert. Zur Ausrüstung gehört ein weicher, gefederter Fahrradsattel mit einer stufenlosen Höhenverstellung von 34 bis 46 cm. Auf eine Bremse wurde bei diesem Laufrad verzichtet.
Fazit: Ein schlicht gehaltenes Laufrad in stabiler Bauweise. Ein tiefer Rahmendurchstieg und Sicherheitshandgriffe sorgen dennoch für ein sicheres Fahrverhalten. Das Gewicht beträgt 5,3 Kg.

Laufrad von „LIKEaBIKE“

Diese originale Holzausführung darf natürlich nicht fehlen. Die Felgen bestehen aus Aluminium. Statt Speichen besitzen die Räder Füllungen aus Holz. Aus Holz besteht auch der Lenker, sowie die gesamte Tragkonstruktion. Gegen Feuchtigkeit schützt ein Wasser resistenter Klarlack. Der weich gepolsterte Sattel kann vierfach, von 32 bis 41 cm, verstellt werden. Auf Bremsen wurde auch hier verzichtet, jedoch ist der Lenker mit Sicherheitsgriffen ausgestattet.
Fazit: Das Gewicht beträgt nur 3,5 Kg. Also ein sehr leichtes Rad mit hervorragendem Fahrverhalten, welches durch die Luftbereifung unterstützt wird.

Empfehlenswerte Laufrad Hersteller

Kettler: Das Unternehmen kann auf eine sehr lange Tradition im Fahrradbau zurückblicken. Laufräder von Kettler sind auf Stabilität und Langlebigkeit ausgerichtet, wobei die Sicherheit nicht zu kurz kommt.

LIKEaBIKE: Hierbei handelt es sich um das führende Unternehmen für Holzlaufräder. Natürliche Werkstoffe, Leichtigkeit und ausgereifte Technik zeichnen das Laufrad von LIKEaBIKE aus.

Bikestar: Ein süddeutsches Unternehmen, welches höchste Qualitätsstandards bietet. Hochwertige, kugelgelagerte Leichtmetallräder mit extra dicken Weichreifen sind eines der Qualitätsmerkmale.

GT-Bikes: Ein Unternehmen mit fast fünfzigjähriger Erfahrung im Fahrradbau, wobei Mountainbikes den Vorrang haben. Stabilität und Haltbarkeit gehören daher zu den Grundprinzipien der Produkte von GT-Bikes.

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