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Schlafstörungen von Kleinkindern rechtzeitig erkennen

Schlafstörungen bei Kindern erkennen

Schlafstörungen treten nicht nur im Erwachsenenalter auf, auch Kleinkinder können davon betroffen sein. Bekommt ein Kind nachts wenig Schlaf, wirkt sich das auf den Tag sehr stark aus und deshalb ist es wichtig, Schlafstörungen frühzeitig zu erkennen und Störer zu vermeiden.

 

 

Ursachen

Ändert Dein Kind sein Verhalten am Tag, so kann das auf eine Schlafstörung hindeuten. Welche Auswirkungen eine Schlafstörung hat und wie sich diese auf die Stimmung des Kindes auswirkt, kann von Kind zu Kind unterschiedlich sein. Kleinkinder neigen dazu, tagsüber müde zu sein, zu quengeln und sind oft weinerlich oder es passiert genau das Gegenteil und sie haben einen gesteigerten Bewegungsdrang oder sind hyperaktiv.

Ursachen können z. B. emotionale Probleme sein. Das Kind wirkt tagsüber niedergeschlagen, zeigt Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Kindern oder ausgeprägte Trennungsprobleme.

 

Mit Betreuungspersonen sprechen

Geht Dein Kind in den Kindergarten, frage die Betreuungspersonen nach dem Verhalten Deines Kindes. Oft ist es so, dass Eltern kaum etwas mitbekommen, da sie tagsüber nicht beim Kind sind. Deshalb sind Gespräche darüber, ob das Kind vielleicht unkonzentriert ist oder sogar einfach einschläft, enorm wichtig, denn sie geben Hinweise darauf, ob Dein Kind an Schlafmangel leidet.

 

Hinweise erkennen

Schlafstörungen entstehen nicht von heute auf morgen, sie kommen nach und nach und wenn sie erst einmal da sind, wird man sie nur schwer wieder los.
Bei folgenden Anzeichen solltest Du reagieren:

  • Dein Kind braucht von Dir viel Hilfe beim Einschlafen
  • Das Kind wacht nachts auf und schläft nicht selbstständig wieder ein
  • Das Zubettgehen am Abend wird hinausgezögert

Beobachte Dein Kind, wenn diese Anzeichen vorhanden sind, das können Hinweise darauf sein, dass eine Schlafstörung vorliegt. Tritt ein Anzeichen zwischendurch einmal auf, besteht erstmal kein Grund zur Sorge.

 

Hilfe holen

Belastet das Schlafverhalten Deines Kindes Dich und sogar die ganze Familie, solltest Du unbedingt einen Kinderarzt aufsuchen. Sprich mit ihm über Auffälligkeiten oder die Ausgeglichenheit Deines Kindes. Schlafprobleme können in der Regel mit Hilfe gelöst werden, sobald sie erkannt wurden. Warte nicht zu lange, denn das könnte weitere Probleme mit sich ziehen.

 

Schlafstörer vermeiden

Wenn Du das Gefühl hast, Dein Kind ist am Abend ständig aufgedreht und nur schwer zu beruhigen, kannst Du folgende Dinge tun, um Schlafstörungen aus dem Weg zu gehen:

  • Ruhiger Schlafplatz
    Licht und Lärm sind große Störer und können den Schlaf erheblich beeinträchtigen. Sorge für eine ruhige Schlafumgebung und dunkle den Raum ab. Vermeide Lärmbelästigungen und schließe nachts die Fenster
  • Fernsehen
    Gerade Kleinkinder sind schnell fasziniert vom Fernsehen und die lebendigen Bilder führen oft zu Einschlafängsten und Alpträumen. Lasse Dein Kind nur Filme sehen, die für sein Alter geeignet sind und sprich mit ihm über Gesehenes. In der Stunde vor dem Schlafengehen sollte nicht mehr ferngesehen werden und auch tagsüber gilt der Fernseher zu vermeiden, denn er ersetzt Bewegung und Spielen im Freien – was Kinder oft müde macht.
  • Aufregung am Abend
    Vermeide größere Aufregungen am Abend und versuche, den Tag ruhig ausklingen zu lassen. Ein tobendes Kind wird nicht ins Bett gehen wollen, hier ist Hinauszögern vorprogrammiert. Schaue Dir mit Deinem Kind ein Buch an, erzähle ihm eine Geschichte oder kuschel mit ihm, so hat das Kind die Möglichkeit, herunterzufahren.
  • Abendessen und Getränke
    Verzichte auf Getränke, die munter machen – dazu zählt auch Kakao. Iss rechtzeitig und achte darauf, leichte Kost zuzubereiten. Zudem sollte das Kind nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen essen, denn mit einem vollen Bauch wird es nicht gut schlafen.

 

Fazit

Jeder braucht Schlaf. Lasse Dir also helfen und zögere nicht, wenn Du das Gefühl hast, Dein Kind ist auffällig oder unausgeglichen. Frage den Kinderarzt lieber einmal zu viel und unterstütze Dein Kind dabei, in Ruhe in den Schlaf zu finden. Habe Geduld und Vertrauen in Dein Kind, dann klappt das auch.



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