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Wie kann ich meinem Baby helfen durchzuschlafen?

Baby nachts durchschlafen

Hilf Deinem Kind so früh wie möglich, einen regelmäßigen Schlafrhythmus zu finden und bringen ihm rechtzeitig Schlafgewohnheiten bei. In den ersten Tagen nach der Geburt wird es erstmal schlafen, wo, wann und wie es will und nichts wird es davon abhalten. Ist es nicht müde, bleibt es wach. Du kannst trotzdem in der Anfangszeit den Grundstein für eine angenehme spätere Nachtruhe legen.

Ein Übergangsobjekt gibt dem Baby Sicherheit und Geborgenheit

Ein Schmusetuch oder ein Stofftier können einem Baby Trost spenden und so wichtig werden, dass es damit beruhigt einschlafen kann. Wichtig ist hier, dass das Stofftier fusselfrei und nicht so groß ist, dass Mund und Nase damit abgedeckt werden. So kannst Du dem plötzlichen Kindstod vorbeugen.

Es kann auch hilfreich sein, wenn Du als Mutter das Tuch oder Tierchen eine zeitlang bei Dir trägst, damit es Deinen Geruch annimmt. Der “Mama-Duft” kann Deinem Baby z. B. nachts helfen, leichter wieder einzuschlafen.

Trennen von Tag und Nacht

Neugeborene kennen den Unterschied von Tag und Nacht noch nicht, deshalb solltest Du einen Unterschied zwischen dem Schlaf nachts und tagsüber machen.

Die nächtliche Schlafenszeit läutest Du am besten mit immer wiederkehrender Routine ein – baden, wickeln, Schlafanzug anziehen, ins Bett legen, etwas erzählen oder vorlesen und das Zimmer abdunkeln.

Für den Schlaf tagsüber sind solche Rituale nicht nötig, hier reicht z. B. ein anderer Schlafplatz, um dem Kind zu zeigen, dass der Schlaf anders und kürzer ist.

Auch die Mahlzeiten verlaufen nachts und am Tag anders. Babys haben rund um die Uhr Hunger und fordern ihre Mahlzeiten ein. In der Nacht ist es wichtig, sofort zu reagieren, wenn das Kind Hunger hat. Nimm es zu Dir, bevor es richtig aufwachen kann und sprich nicht mit ihm. Mache nur ein kleines, gedämmtes Licht an und gib ihm so zu verstehen, dass jetzt keine Zeit zum Spielen ist. Lege es nach der Mahlzeit wieder in sein Bettchen, anschließend machst Du das Licht aus und schläfst weiter.

Tagsüber machst Du genau das Gegenteil: Sprich während der Mahlzeit mit Deinem Kind, singe ihm etwas vor oder beschäftige Dich auf eine andere Weise mit ihm.

Das Einschlafen

In der Anfangszeit ist ausgiebiges Kuscheln und gemeinsam ins Bett legen ein Hinweis für Dein Baby auf die Schlafenszeit. Wechsle Dich mit Deinem Partner ab, damit das Baby sich daran gewöhnt, auch von ihm ins Bett gebracht zu werden. Im Laufe der Zeit, wenn das Kind älter wird, sollte das Kind lernen, alleine einzuschlafen. Dazu solltest Du das Zimmer nach dem Einschlafritual und einem Gute-Nacht-Kuss verlassen.

Wird Dein Baby nachts oft wach, versuche, den Grund dafür zu finden. Das könnte eine volle Windel sein, ein unbequemer Schlafanzug oder vielleicht auch eine Erkältung. Manchmal macht das Kind auch einen Entwicklungsschub durch, in dieser Zeit solltest Du besonders für ihn da sein und Geduld haben, wenn das Einschlafen nicht so gut klappt wie sonst.

Fazit

Zu Beginn wird sich das Baby in Deiner Nähe wohlfühlen und nur mit Dir einschlafen. Mit der Zeit kannst Du es daran gewöhnen, alleine einzuschlafen. Achten darauf, dass Du es ins Bett legst, sobald es schläfrig ist und Du diesen Punkt nicht verpasst. Wenn es erst einmal in seinem Bettchen liegt, wird es sich geborgen und sicher fühlen und diese Gefühle mit dem Einschlafen verbinden. Das klingt etwas einfacher als es ist und hierfür solltest Du Geduld mitbringen. Du wirst herausfinden, wann die richtige Zeit zum Schlafen ist und welche Einschlafrituale Deinem Kind helfen – dann steht einem Durchschlafen bald nichts mehr im Wege.



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