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Babykleidung für die Nacht – Was sollte das Baby zum Schlafen anziehen?

Ab dem ersten Lebenstag ist gesunder Schlaf wichtig für Dein Baby! Das beginnt damit, dass Du Dein Baby an den Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnst und ihm durch das Wechseln der Kleidung signalisierst, dass Schlafenszeit ist. Mit immer gleichen Ritualen wie z. B. singen, vorlesen oder kuscheln und einem Gute-Nacht-Kuss fällt Deinem Kind das Einschlafen leichter. Doch neben der Routine und den Ritualen ist auch die richtige Bekleidung für die Nacht wichtig. Wieviel und was sollten Babys zum Schlafen eigentlich anziehen?

Der Schlafsack

Da sich Babys unter einer Decke freistrampeln oder sich diese sogar über das Gesicht ziehen können, ist ein Schlafsack die sicherste und gleichzeitig bequemste Art, das Baby nachts warm zu halten. Zudem verhindert ein Schlafsack, dass sich das Baby in der Nacht auf den Bauch drehen kann.

Beim Kauf eines Schlafsackes solltest Du folgende Dinge beachten:

  • angezogen sollte er noch ca. 10 bis 15 cm Platz am Fußende haben
  • der Halsausschnitt sollte nicht zu weit sein, sonst könnte der Kopf des Babys durchrutschen
  • der Schlafsack sollte sich von unten nach oben öffnen lassen (am besten mit einem Reißverschluss), das erleichtert das Hineinlegen und das nächtliche Wickeln
  • der Abschluss des Reißverschlusses sollte mit einem Stoff abgedeckt sein, damit das Kinn des Kindes geschützt ist
  • Winterschlafsäcke sollten etwas dicker sein als Sommerschlafsäcke. Die Schlafsäcke für den Winter sind meistens gefüllt, die für den Sommer bestehen oft nur aus einer dünnen Stofflage. Alternativ gibt es 2-in-1-Schlafsäcke, bei denen Du den Innenteil im Sommer herausnehmen kannst.

Ganz wichtig: Kombiniere niemals Decke und Schlafsack! Das könnte zu einer Überhitzung führen. Wenn Du den Eindruck hast, Dein Baby friert, ziehe ihm einfach etwas mehr an.

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Was trägt das Baby unter dem Schlafsack?

Im Sommer reicht ein kurzärmeliger Body völlig aus, im Winter sollte es ein langärmeliger Schlafanzug sein. Schlafanzüge sollten dünner sein als die Strampler, die tagsüber getragen werden. Bei kranken und fiebrigen Kindern reicht ebenso ein dünner Schlafanzug.

Wie lässt sich feststellen, ob das Baby schwitzt oder friert?

Überprüfe die Körpertemperatur Deines Kindes immer im Nacken, dazu brauchst Du kein Thermometer. Ist dieser warm und nicht verschwitzt, hat es die optimale Temperatur. Kalte oder heiße Händchen und Füßchen sagen in der Regel nichts aus, das ist vor allem auch wetterabhängig.

Und sonst?

Siehe neben der Decke auch von einem Kissen ab, auch Stofftiere haben im Bettchen Deines Babys nichts verloren. Für eine gute Luftzirkulation sorgst Du, wenn Du das Nestchen weglässt und für eine Zimmertemperatur von 16 bis 18 Grad sorgst.

Auch die richtige Schlaflage ist ein großes Thema. Wurde früher die Bauch- und Seitenlage empfohlen, rät man heute zur Rückenlage. Diese ist nach den neuesten Erkenntnissen die Sicherste. Die Angst vor dem Ersticken am Erbrochenen ist laut Experten unbegründet, da auch Babys schon mit einem seitlichen Neigen des Kopfes reagieren.

Fazit

Du wirst Dir in den ersten Tagen viele Gedanken darüber machen, ob Du Deinem Kind das Richtige angezogen hast, ob es friert oder schwitzt oder ob der Schlafsack der richtige ist. Das ist ganz normal und Du wirst schnell ein Gefühl dafür bekommen, ob es Deinem Kind gut geht. Fakt ist: Friert Dein Kind, wirst Du das deutlich mitgeteilt bekommen, denn ein frierendes Kind schläft in der Regel schlecht oder gar nicht ein. Schwitzende Kinder dagegen schlafen meistens problemlos. Sollte Dir auffallen, dass Dein Kind schwitzt, ziehe ihm in der nächsten Nacht einfach etwas weniger an.



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