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Babyschlafsack, Strampel- & Pucksack – Wo liegen die Unterschiede?

Für die Anfangszeit wird beim Schlafen von einer Decke abgeraten, denn hier ist die Gefahr groß, dass Dein Baby unter diese rutscht und sich nicht alleine befreien kann. Damit Dein Kind beim Schlafen nicht frieren muss und sich wohlfühlt, sind Schlafsack, Strampelsack und Pucksack sichere Alternativen. Doch worin genau bestehen die Unterschiede, welche Vor- und Nachteile haben diese drei Möglichkeiten und worauf musst Du beim Kauf achten?

Der Schlafsack

Mit dem Schlafsack wird der Körper Deines Babys komplett eingehüllt und schön warm gehalten. Mit einem praktischen Reißverschluss, der vom Halsausschnitt bis zu den Füßen reicht, lässt sich der Schlafsack so weit öffnen, dass Du Dein Baby unkompliziert hineinlegen und herausnehmen kannst.

Schlafsäcke bekommst Du auch mit Knöpfen an den Schultern. Allerdings lassen sich diese nicht so weit öffnen wie Schlafsäcke mit Reißverschluss.

Schlafsäcke gibt es sowohl für den Sommer (leichter Stoff, ungefüttert), als auch für den Winter (gefüttert). Auch für das ganze Jahr gibt es Schlafsäcke, diese werden häufig als Set verkauft und bestehen aus einem wattierten Schlafsack und einem herausnehmbaren, oft mitwachsenden Innensack.

Schlafsäcke haben oft den Vorteil, dass man sie mit abnehmbaren Ärmeln kaufen kann. Zudem haben diese oft Gurtschlitze, d. h., dass Du Dein Baby unterwegs schon bettfertig machen, es im Schlafsack transportieren kannst und zuhause einfach nur ins Bett legen musst. Ist es zu warm, kannst Du die Ärmel einfach abnehmen.

Achte beim Kauf eines Schlafsacks auf folgende Punkte:

  • Das Ende des Reißverschlusses im Ausschnitt sollte mit Stoff umhüllt sein, so werden Kratzer am Hals vermieden
  • Der Halsumfang darf nicht größer sein als der Kopf des Kindes, sonst könnte das Kind in den Schlafsack hineinrutschen
  • Welche Länge ist die richtige? Körpergröße minus Kopfhöhe des Kindes plus zehn bis 15 cm zum Wachsen und Strampeln
  • Der Schlafsack sollte nicht zu breit sein, sonst verwickelt sich das Kind darin

 

Der Strampelsack

Ein Strampelsack wird über Füße und Beine gezogen und schließt unter den Armen mit einem Gummibund ab. Ihr Baby hat so Platz zum Strampeln, die Füßchen und Beinchen bleiben warm und die Arme bleiben frei.

Ein Strampelsack ist ideal, wenn Dein Baby keine Klamotten an den Beinen und Füßen hat und somit frei strampeln kann. Auch in warmen Sommernächten, wo das Kind wenig anhat, aber nachts trotzdem etwas Wärme braucht, ist der Strampelsack eine gute Lösung.

Auch im Sommer wird der Strampelsack gerne für den Schlaf tagsüber genutzt. Auch Strampelsäcke gibt es in verschiedenen Ausführungen. Es gibt dünnere für die warme Zeit und dickere, gefütterte für kühlere Tage. Oft werden sie auch mit einem Gurtschlitz angeboten, damit Du Deinem Baby den Strampelsack auch unterwegs anziehen kannst.

Beim Kauf gilt zu beachten, dass Du den Bauchumfang und die Länge Deines Babys misst, denn nach diesem richtet sich die Größe des Strampelsackes.

 

Der Pucksack

Ein Pucksack ist ähnlich wie ein Schlafsack, allerdings wird hier der ganze Körper des Babys eingepuckt. Verschlossen wird er mit Bändern oder einem Klettverschluss. Somit haben unkontrollierte Bewegungen keine Chance. Im ersten Moment mag das unbequem und komisch klingen, allerdings hilft das Pucken gerade unruhigen Kindern. Sie lassen sich so viel leichter stillen und finden schneller in den Schlaf. Die “Puckhaltung” ist ihnen aus dem Mutterleib bekannt und gibt ihnen oft ein Gefühl von Geborgenheit. Pucksäcke werden häufig bei Schreikindern empfohlen, da diese sich so oft leichter beruhigen lassen.

Pucksäcke werden für den Sommer mit einem dünnen Stoff (wie ein Babybody) und für den Winter oft als Fleece angeboten. Auch Pucksäcke kannst Du mit einem Gurtschlitz für den Transport in der Babyschale kaufen.

Beim Kauf gilt zu beachten, dass Du Dich für den richtigen Stoff entscheidest. Wird Dein Kind in einer wärmeren Jahreszeit geboren, solltest Du den dünnen Stoff kaufen oder andersrum. Da Pucksäcke eng sein sollen, ist es sinnvoll, sie auch in der passenden Größe zu kaufen. Das bedeutet, dass Dein Kind schnell aus dem Pucksack rauswächst. Kaufe deshalb die nächste Größe gleich mit dazu, sodass Du diese im Notfall zur Hand hast.

Tipp: Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob der Pucksack für Dein Baby geeignet ist, probiere es mit einer kleinen Decke aus. Wickle Dein Kind eng darin ein und beobachten sein verhalten.

 

Fazit

Egal, für welche Möglichkeit Du Dich entscheidest – wichtig ist, dass sich Dein Baby wohlfühlt. Wenn Du Dich während der Schwangerschaft schon vorbereiten möchtest, kann es nicht schaden, auf jeden Fall zwei Schlafsäcke zu kaufen, damit Du für die ersten Nächte etwas hast. Oft ist es so, dass Du im Krankenhaus den ersten Schlafsack geschenkt bekommst (informiere Dich vorher), jedoch kann ein Ersatz nicht schaden. Gerade bei kleinen Unfällen solltest Du schnell wechseln können.

Im Laufe der Zeit wirst Du dann erkennen, welche Möglichkeit für Dein Baby am besten ist. Diese kannst Du dann immer noch besorgen.

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